Mit gutem Gewissen auf der Suche nach Yield: Real Assets

Infrastruktur: Vom Satellite zum Core Investment

 

Nicht nur Aquila Capital erwartet, dass sich Sachwert-Anlagen zunehmend zu einer Mainstream-Anlageklasse entwickeln und sich zunehmend als fester Bestandteil diversifizierter Investmentportfolios etablieren - auch die zunehmende Kunden-nachfrage bestätigt diese Einschätzung. In den letzten Jahren beobachten wir in der Zusammenarbeit mit Aquila Capital eine kontinuierlich steigende Investoren-Nachfrage nach ökonomisch stabilen und cashflow-generierenden alternativen Investmentlösungen. Dieser Trend wird nach Einschätzung so gut wie aller Experten weiter anhalten und die Asset-Allocation langfristiger Portfolios in Zukunft nachhaltig prägen.

 

Kein Wunder auch, das Volumen negativ verzinster Staatsanleihen ist in den letzten sechs Monaten nochmals deutlich gestiegen und liegt aktuell bei etwa 7.000 Mrd. US-Dollar. Seit Anfang Juni rentieren sogar die 10-jährigen deutschen Staats-anleihen im negativen Bereich. Alternativen für einen stabilen Cashflow können Infrastruktur, etwa Erneuerbare Energien-Investments bieten.

Aquila Capital hat in diesem Umfeld den Vorteil, schon lange in Erneuerbare Energien-Projekte zu investieren und umfassende Netzwerke insbesondere auch zu Entwicklern zu haben. Deal-Sourcing war und ist eine von Aquilas Stärken; als Finanzinvestor können sie dieses Know-How nutzen, um Investitionsansätze zu finden, die auch den Verkäufern der Projekte einen Mehrwert bieten. Zum Bespiel werden Entwickler bereits im Vorfeld des Ausschreibungsverfahrens von Aquila unterstützt. Damit wird früher in die Projekte und tiefer in die Wertschöpfungskette eingedrungen. Voraussetzung dafür ist entsprechende Expertise - und nicht zuletzt Aquilas großes Netzwerk. 

 

Im deutschen EEG 2017 fallen alle Erneuerbare Energien-Anlagen mit einer installierten Kapazität von über 750 kW (Biomasse über 150 kW) unter das Erneuerbare Energien-Gesetz und können sich somit an Ausschreibungen beteiligen. Somit werden etwa 80 % des Zubaus durch Ausschreibungen vergeben. Aufgrund des Konzepts mehrerer Ausschreibungsrunden pro Jahr sowie vor-gesehener Degressionsstufen bei Überschreitung des vorgesehenen Zielkorridors ist mit einem fokussierteren Zubau Erneuerbarer Energien-Erzeugungskapazitäten zu rechnen. 

 

Die EEG-Novelle wird ohne Zweifel zu einer Kostenoptimierung führen, weil wettbewerbsintensivere Systeme generell geringe Kosten verursachen, wie internationale Beispiel zeigen. Wichtig ist, dass jeweilige Fördersystem zu ver-stehen, um unter den jeweiligen Rahmenbedingungen optimal arbeiten zu können. Die Fördersysteme müssen zudem staatlich garantiert sein und keine nachträglichen Anpassungen oder Einschränkungen mit Rückwirkung ermöglichen. Eine Konzentration auf politisch stabile Länder ist daher essentiell. 

 

Grundsätzlich ist es notwendig, die auch vom Bundesrat geforderte Kapazität schrittweise durch Erneuerbare Energien zu ersetzen. Hierfür müssen mithilfe von verbesserten Stromspeichern, einer dezentraler Energieerzeugung und hin-reichenden Leitungen entsprechende Voraussetzungen geschaffen werden.

 

Alles in allem jedenfalls ein attraktives Umfeld für erfahrene Marktteilnehmer wie Aquila und Investoren, die mit gutem Gewissen auf der Suche nach Yield in Infrastruktur investieren und Ertragschancen optimieren möchten.

 

Lesen sie mehr über den Status Quo des Ausbaus, die Berechnung der Erträge unter dem deutlich marktnäheren EEG 2017 und die Einflussfaktoren auf den Strompreis – dies und mehr erörtern die Experten von Aquila Capital in ihrem aktuellen Newsletter.

 

2016-07_Newsletter_Sachwerte_DE.pdf
Adobe Acrobat Dokument 332.2 KB

Kommentar schreiben

Kommentare: 0