Dennis Meadows, Club of Rome

Ist Fracking der Ausweg aus der Ressourcenknappheit?

 

Zwei besondere Tage mit Dennis Meadows, "Vater der Nachhaltigkeit", Mitbegründer des Club of Rome und Autor des weltweiten Bestsellers "Limit to Growth" liegen hinter uns.

 

Danke Dennis für spannende Einsichten in politische und soziale Zusammenhänge rund um das Thema "Fracking" - in einem Rahmen, den uns Umwelt-verschmutzung, Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum sowie zunehmende Ressourcenknappheit vorgeben. 

Dennis Meadows Hauptpunkte: Die globale Wirtschaft erreicht sehr bald eine endgültige Periode der Ressourcenverknappung, Fracking stellt definitiv keine nachhaltige Lösung dieses Problems dar, denn 

  • Fracking kann diese Tatsache der Ressourcenverknappung nicht ändern - die grossen Förderstätten wurden vor Jahrzehnten gefunden und sind bereits weitgehend erschöpft.
  • Fracking kann aus den USA kein von Energieimporten unabhängiges Land machen.
  • Fracking wird kein Land der Erde langfristig mit Energie versorgen, denn
  • Fracking schafft es nicht, billige Energie zur Verfügung zu stellen.

 

Fracking kann daher nur kurzfristigen Einfluss haben (für die nächsten 5-10 Jahre) und dafür sind die Nachteile die diese Methode verursacht, so Meadows, deutlich zu hoch!

 

Fracking verbraucht Unmengen an Wasser, verschmutzt die Umwelt (in den USA wurden 2012 durch Fracking 1.000.000.000.000 Liter Wasser und 410.000 Kubikmeter Luft verschmutzt), durch Fracking wird Methan emittiert. Ausserdem erzeugt es durch die Zunahme des dafür erforderlichen Schwerverkehrs Lärm und Staubbelastung und führt zu Verschiebungen des Erdreichs und verursacht Erdbeben. Fracking bringt daher weder langfristig günstigere Energie noch einen besseren EROI.

 

Wieder ein Schauplatz mehr auf dem Interessen weniger, zum grossen Nachteil unserer Umwelt und Gesellschaft bedient werden.

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0