Japan, das Ende einer 20-jährigen Krise?

Daiwa kommt nach Wien

Daiwa SB Investments ist in Europa zwar noch kein allzu gängiger Name, aber das wird sich bald ändern. Schließlich ist die Investmentgesellschaft einer der größten Aktienmanger Japans und verwaltet aktuell 50 Mrd. USD – und das seit 2003 äußerst erfolgreich.  Die Core Strategie von Daiwa ist seit Ende letzten Jahres endlich auch für europäische Anleger investierbar. Wir freuen uns darauf mit Eiji Fukumuro am 20. Mai einen der Investmentspezialisten von Daiwa in Österreich zu Gast zu haben.

Warum Japan?

Weil alle Zeichen auf „grün“ stehen. 2013 war bereits ein tolles Jahr für Nippon. Der TOPIX wies mit 46 % Plus auf Lokalwährungsbasis die beste Performance der wichtigsten globalen Länderindizes aus.

 

Aber kann das so weitergehen?

Masahi Kamohara, seit über einem Jahrzehnt Portfoliomanager der Strategie meint JA! Zwar ist ein Teil des Erfolgs auf die exportstärkende Abwertung - eine längst fällige Korrektur - des Yen zurückzuführen, aber das als alleinigen Faktor zu sehen wäre kurzsichtig. Die nach Abe Shinzo benannten ‚Abenomics‘, haben endlich die gefährliche Deflationsspirale beendet und zu einem Aufschwung der japanischen Wirtschaft geführt. Der zum zweiten Mal amtierenden Ministerpräsident Japans hat seine Lektion gelernt. Ihm ist auch bewusst, dass dies seine letzte Chance ist, Japan als wichtigen Player ins Weltgeschehen zurückzuführen – zumindest aus Anlegersicht.

 

Der Schlüssel zur Bewältigung dieser Herausforderungen ist die Beibehaltung des negativen Realzinses gemäß der Formel: Realer Zins ist nominaler Zins minus erwarteter Inflation.

 

Bislang stimmen die Anzeichen positiv – das Geschäftsklima hellt sich auf und nicht zuletzt führt auch die Abhaltung der olympischen Spiele 2020 in Tokio zu verstärkten öffentlichen Investitionen. Der Konjunkturmotor läuft und wird darüber hinaus angekurbelt. Gute Aussichten für Nippon und damit gute Aussichten für Daiwa!

 

 

*) In 8 von 9 Jahren konnte Portfoliomanager Masashi Kamohara den TOPIX schlagen. DAIWA bieten ihre Strategie erstmalig auch europäischen Investoren in einer UCITS-Variante an. Zu verdanken ist das der deutschen Universal Investment, die eine Partnerschaft mit dem japanischen Asset Manager eingegangen ist. Die Aktienfonds der japanischen Gruppe mit $50 Milliarden an verwalteten Assets stehen so erstmals in Europa Investoren zur Verfügung. Aktuell verwaltet die Universal Investment-Gruppe an den Standorten in Frankfurt und Luxemburg rund €170 Milliarden.

 

 

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